Mama & Baby

Beikosteinführung

Wir haben es getan. Rosalie hat ihren ersten Löffel selbstgekochten Pastinaken-Brei erhalten.
Nach der Beikost- Sprechstunde bei meiner Hebamme und die Aufklärung über alle Möglichkeiten (auch über BLW) und Ihrer Einschätzung, dass Rosalie Beikostreif wäre, haben wir nun tatsächlich damit begonnen.

Sie fand es nicht so beeindruckend wie ich und hat einfach einen Löffel nach den Anderen genommen, als würde sie es schon kennen während ich zuvor super nervös war. Aber wahrscheinlich ging es nie darum, ob Rosalie Beikostreif wäre, sondern ich.

Wie wir alle wissen wird das Thema Beikost heiss diskutiert und jeder hat dazu seine eigene Meinung. Ich möchte Euch jetzt nicht noch mehr verwirren, als es alle ohnehin schon tun🙈, hab auch überlegt, aber da wir ja alle gerne Tipps und Tricks durchlesen, hab ich mir gedacht sie hier niederzuschreiben.

Vorweg es heißt Bei-Kost, Milch bleibt vorerst die wichtigste Nahrungsquelle und nicht zu vergessen jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich und hat natürlich andere Vorlieben. Wichtig ist es immer auf das eigene Kind und Bauchgefühl zu achten.

Punkt Nummer 1 und das ist wohl der aller wichtigste Punkt- Rosa zeigt Beikostreife.

Das heisst:

  • sie kann alleine auf meinem Schoß aus dem unteren Rücken sitzen.
  • sie hält sehr sicher ihren Kopf alleine
  • sie kann sich drehen- vom Rücken auf den Bauch
  • sie greift nach unserem Essen/ Trinken und zeigt vollstes Interesse und
  • sie führt alles was sie in die Hände bekommt selbstständig in ihren Mund.

2) Ja die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt bis zum 6. Monat ausschließlich zu stillen, ABER Die WHO-Empfehlung basiert auf Studien, die belegen, dass Babys, die 6 Monate gestillt werden, die geringste Sterberate zeigen und das ist in weniger entwickelten Ländern besonders wichtig, da eine hygienisch einwandfreie Flaschennahrung dort nicht immer garantiert werden kann. Wir hingegen in Deutschland haben einen ganz anderen Hygienestandard.

3) Das sagen vor allem Dingen Ärzte wäre die Toleranzentwicklung, das heisst der Grundsatz, allergene Nahrungsmittel möglichst lange zu meiden ist in Frage gestellt worden, denn neue Studien zeigen, dass Kinder, die sehr spät Beikost bekommen, ein erhöhtes Allergierisiko haben. Bei der Gabe von Beikost im Alter von 4 bis 6 Monaten entwickle das Immunsystem dagegen eine gute Toleranz.

Und daher haben wir uns nun für die goldene Mitte 5 entschieden. Die Zeit war auch einfach reif.

Meine Hauptquelle ist meine Hebamme, die uns die ganze Zeit begleitet aber natürlich kann man die genannten Dinge und die neuesten Studien über Entwicklungstoleranz bei Beikost auch auf verschiedenen Seiten wie Aerzteblatt und Co. nachlesen.

Unsere Beikosthelferlein möchte ich auch nicht vorenthalten:

Die Löffel von Dentistar mit Wärmesensor, das Silikon Sabberlätzchen von Ikea und unseren MonsiuerCuisine als Beikost Chefkoch.

Wir machen eine sehr entspannte Beikosteinführung, das heißt in der ersten Woche gibt es nur alle 2 Tage Brei und sobald ein neues Gemüse hinzukommt, wird am 2. Tag noch einmal nur ein Gemüse gefüttert, den darauffolgenden Tag wieder das zusätzliche Gemüse und so weiter um auf Unverträglichkeiten besser achten zu können.

Am Ende vom Lied- ist und bleibt Rosa unser Boss und wird uns schon noch zeigen wie es mit dem Brei die nächsten Tage weitergeht oder ob es ihr noch zu früh ist. Ich halte Euch auf den Laufenden. 🤗

Habt einen tollen Tag. 🌸
Jenny

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit Absenden des Kommentars bist du damit einverstanden, dass wir deine persönliche Daten wie Name, E-Mail-Adresse und IP-Adresse verarbeiten.