Mama & Baby

Alles Bio?

*Anzeige / Werbung durch Markennennung*

Zugegebenermaßen habe ich früher im Supermarkt alles in den Wagen gepackt was schmeckt und lecker ausschaut und dabei nicht unbedingt auf die Herkunft geachtet, aber seitdem Rosalie auf der Welt ist, achten wir vermehrt darauf Bio-Produkte zu kaufen.

Zumindest das Obst, Gemüse und Fleisch sollte ausschließlich aus kontrolliert biologischen Anbau sein. Warum wir uns dafür entschieden haben ist natürlich klar, Bio Obst und Gemüse beinhalten weniger Wasser und dafür mehr Aromastoffe als herkömmliche Nahrungsmittel, zudem kommen oft bei nicht-Bioprodukten Pflanzenschutzmittel nachweislich zum Einsatz.

Bei dem Fleisch- und Wurstwaren geht es uns nicht nur um den Einsatz von Antibiotikum, sondern auch um die allgemeine Tierhaltung.

Vor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail, die mich erneuert zum Nachdenken angeregt hat, denn Bio ist nicht immer gleich Bio, nein natürlich ist es gleich Bio, aber wir könnten noch nachhaltiger mit Lebensmittel umgehen, denn das Aussehen bei Obst und Gemüse spielt leider eine große Rolle. Eine Karotte die zum Beispiel 3 Beine hat, schafft es nicht in die Supermärkte und wird nicht weiter verwendet, obwohl sie genau so lecker wie eine Möhre mit nur einem Bein ist. Sollte es nicht total egal sein wieviele Beine die Möhre im Baby-Brei hatte und in unserem Gemüseeintopf? Leider ist es das noch nicht und genau um dieses Problem kümmert sich www.etepetete-bio.de, denn sie haben ein Auffangbecken für extravagantes aussehendes Gemüse geschaffen. Obst und Gemüse mit Makel wie zum Beispiel eine krumme Gurke ist nämlich nicht weniger wertvoll und so arbeiten sie mit Bio-Bauern zusammen, damit super leckeres Gemüse nicht nur wegen dem Aussehen weggeschmissen wird.

Das Obst und Gemüse kommt direkt vom Feld in eine Box und wird umweltfreundlich zu uns nach Hause geschickt.

Bei Etepete findet ihr viele verschiedene Boxen und wenn ihr genauso denkt wie ich und nachhaltiger mit unserem Essen umgehen möchtet, dann schaut dort mal vorbei. Mit Jennyrosa5 erhaltet ihr sogar 5 Euro Rabatt auf Eure erste Box.

Und nun zeig ich Euch gern ein paar leckere Babybrei Rezepte die ihr nachdem 4. Monat auch mit der Ein oder Anderen Box zaubern könnt sofern sich das Gemüse darin befindet.

Süßkartoffel-Kürbis-Brei

Ihr benötigt:

200g Süßkartoffeln

200g Hokkaido-Kürbis

Die Süßkartoffel und den Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden.

Beides mit etwas Wasser bedeckt in einem Topf garkochen.

Danach das Kochwasser abgießen und die Früchte fein pürieren.

Bei Bedarf kann abgekochtes Wasser hinzugefügt werden.

Nun den Brei sieben.

Und nur noch auf die gewünschte Temperatur abkühlen lassen. Vor dem Servieren etwas kaltgepresstes Öl zum Beispiel Rapsöl hinzufügen. (1 Tl bei 200gramm Brei.)

Sollte noch viel Brei übrig bleiben, kann dieser eingefroren werden. Ich nutze dafür kleine Beikost Förmchen, natürlich wären auch Eiswürfel-Behälter möglich. Achtung, den Brei nicht zu lang stehen lassen vor dem Einfrieren, sonst bilden sich Keime und auch erst nach dem Erwärmen das Öl wieder hinzugeben.

Pastinaken-Kartoffel-Brei

Ihr benötigt

200g Pastinaken

200g Kartoffeln

Beides schälen und in kleine Stücke schneiden.

Ich gare die Kartoffel getrennt von der Pastinake, da ich das Pastinaken Kochwasser zum pürieren nutze (darin befinden sich Vitamine) und das Kartoffel Kochwasser wegschütte. (Es könnte Solaningefahr bestehen, hauptsächlich nur bei grünen und keimenden Kartoffeln, aber alleine der Gedanke reicht mir um es wegzuschütten.)

Nachdem beide Gemüsesorten gekocht wurden können diese zusammen püriert werden. Bei Bedarf kann etwas abgekochtes Wasser hinzugefügt werden. Nach dem Pürieren wird der Mix noch einmal gesiebt und auf die passende Temperatur abgekühlt und nach Bedarf eingefroren. Vor dem Servieren wird etwas kaltgepresstes Öl hinzugefügt. (1Tl auf 200gramm)

Die gleiche Vorgehensweise ist auch bei Möhren-Kartoffel-Brei möglich und auch bei einem Zucchini-Kartoffel-Brei.

Nach ca. 3-4 Wochen Gemüse Beikost wird Fleisch zum Brei hinzugegeben. Das Fleisch ergibt dann 1/4 des Breies. Das heißt bei 100g Pastinaken + 100g Kartoffeln benötigt man 50g Fleisch zum Beispiel Rind. Das Fleisch wird auch sehr gut durchgegart und zusammen mit dem Gemüse püriert.

Die oben genannten Rezepte sind aus dem Buch Babybrei selber kochen von Sophie Engel.

Liebe Grüße

Jenny

 

 

 

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